Zu gu­ter Letzt: Ei­ne Säu­le für Neuss

Die „Hasan“ – Ausstellung im Rathausfoyer in Neuss war ein voller Erfolg. Viele Menschen haben sie gesehen: angeregt durch Führungen und Begleitveranstaltungen vom „Raum der Kulturen Neuss“, aber auch einfach, weil man ins Rathaus musste und sie entdeckte.

Einen Tag vor Ausstellungsende trafen sich auch noch die Koordinator_innen des samo.fa – Vorhabens aus NRW und Hessen in Neuss und besuchten gemeinsam die Ausstellung. Denn es ist samo.fa (sprich: Stärkung der Aktiven aus Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit ) das „Onkel Hasan und die Generation der Enkel“ auf Wanderschaft geschickt hat.

Sie konnten nun eine Neuerung besichtigen, die zu guter Letzt noch in die Ausstellung eingebracht wurde: nämlich eine Neusser Säule. Leider eben mit Verspätung: aber nun ist sie da und wandert weiter mit an die anderen Standorte, die noch folgen werden. Denn dies ist ein Prinzip: sie Ausstellung entwickelt sich weiter. Schon in Hagen waren Säulen und Materialien über die dortige Migration hinzugefügt worden, die ebenfalls mit wandern. So ergänzt sich von Standort zu Standort das Bild: Einwanderung ist überall, aber immer auch mit besonderen lokalen Ausprägungen.

Die Neusser Säule z.B. hebt hervor, dass die Griechin_innen und Griechen zu Beginn die größte Gruppe der Arbeitsmigranten waren und zeigt, aus wie vielen Ländern heute die Menschen stammen, die in Neuss leben. Und sie hebt die Arbeit des Integrationsrats und die initiative Rolle hervor, die der Raum der Kulturen für Selbstbewusstsein und Anerkennung der Migrantenorganisationen übernommen hat.

WK 2.5.2017

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