Und wei­ter geht es nach Düsseldorf-Garath…

Geplant ist die Ausstellung dort vom 1.9.2017 bis zum 31.10.2017, vermutlich neben dem neuen Treffpunkt an zwei weiteren Orten, die alle fußgängig in diesem Teil des Garather Zentrums liegen.

Die Renovierungsarbeiten haben begonnen: ein gutes Zeichen

Die Stationen und Säulen sind schon da: gut eingepackt und verstaut im Keller einer ehemaligen Gaststätte an der Fußgänger-Zone in Düsseldorf-Garath, die gerade in einen Treffpunkt für Familien und Kinder umgewandelt wird. Die samo.fa – Partnerorganisation Kin Top ist hier aktiv, nur einige Gehminuten entfernt von ihrem Bildungszentrum.

Garath ist ein weit südöstlich gelegener Stadtteil von Düsseldorf, mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof in 15 Minuten zu erreichen. Ein offizielles Kurzprofil der Landeshauptstadt Düsseldorf aus dem Jahr 2010 beschreibt Garath so:

Gesamtplan Düsseldorf-Garath

Der Stadtteil Düsseldorf-Garath entstand in der von starkem wirtschaftlichem Wachstum geprägten 1960er und frühen 1970er Jahren. Der Stadtteil besteht aus vier Wohnvierteln.

Dieser seinerzeit neu entwickelte Stadtteil hatte bei Vollbezug ca. 28.000 Einwohner mit über 30 % Anteil von Kindern und Jugendlichen. Durch die demographische Entwicklung reduzierte sich der Anteil der Einwohner im Laufe der Zeit auf ca. 18.500. Aufgrund der Errichtung von bis zu 60 % sozialem Geschosswohnungsbau entstand eine einseitige Bevölkerungsstruktur, die seit der Wende 1989/1990 durch einen starken Zuzug von Bürgern aus verschiedenen osteuropäischen Ländern zusätzlich verstärkt wurde. Diese Integrationsaufgabe stellt für den Stadtteil eine hohe Herausforderung dar, die nur langfristig zu bewältigen ist, zumal die Leestandsquote im Stadtteil Garath mit 0,65 % die niedrigste in der Stadt Düsseldorf ist. Bereits Ende der 1980er Jahre wurde von der Stadt Düsseldorf und dem Land Nordrhein-Westfalen gemeinsam ein Wohnumfeldverbesserungsprogramm aufgelegt. Seit Mitte 2000 läuft ein weiteres Programm zur Neugestaltung des Haupteinkaufszentrums. Ende der 1960er Jahre erbaut, war es geprägt von zweckmäßigen Bauten. Als Mittelpunkt und Verbindung der vier Garather Wohnviertel geschaffen, verfügt es über eine Fußgängerzone mit einer Länge von insgesamt 700 Metern.“

Und was ist Kin Top? Hier eine erste Annäherung, aus einem Artikel der Neuen Rhein Zeitung (NRZ) vom 26.9.2016:

„Abseits falscher Vorurteile punktet der Stadtteil: Die soziale Förderung von Familien und Senioren wird in kaum einem anderen Teil Düsseldorfs so vielfältig und intensiv unterstützt wie in Garath. Zahlreiche soziale Träger und Einrichtungen gestalten die Umgebung familienfreundlich und bieten ein altersgerechtes Programm für Senioren.Das Förderzentrum Kin-top leistet dazu einen großen Anteil.“

Kin Top e.V. an der Stettiner Straße 120 in Düsseldorf

„2003 errichtet, hat sich der gemeinnützige Verein an der Stettiner Straße 120 der sozialen Integration von Kindern und Erwachsenen verschrieben. Ursprünglich als Förderzentrum für Kinder und Jugendliche gedacht, „machten wir schnell die Erfahrung, dass Integration nur unter der Einbeziehung der Eltern funktioniert”, sagt Elina Chernova, zweite Vorsitzende von Kin-Top.Der Verein hat jedoch mit einem Problem zu kämpfen: „Viele Menschen betrachten uns als russischen Verein, weil wir viele unserer Mitarbeiter aus Russland kommen”, sagt die Vereinsvize, „bei uns sind aber alle Nationalitäten und Konfessionen willkommen”. Seit Beginn haben bereits über 1500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus 32 Nationen das Angebot des Vereins wahrgenommen, 800 besuchen derzeit regelmäßig die laufenden Kurse“. „

WK 23.5.2017

Veröffentlicht in Blog