Dres­den: „Ha­s­an und die En­kel“ im Welt­club in der Neu­stadt ab 5. Mai 2018

„Onkel Hasan und die Generation der Enkel“ wandert weiter. Nun also vom 5. Mai bis 1. Juli 2018 in Dresden-Neustadt, in der Königsbrücker Str. 13. Im Weltclub. Der Weltclub ist eine Initiative von Apropa e.V., einer Migrantenorganisation, die Partner im Vorhaben samo.fa ist. Der Weltclub ist zugleich ein Ort der Begegnung und der Flüchtlingsarbeit im Stadtteil und „Basis“ für den Aufbau eines lokalen Verbundes von Migrantenorganisationen. Und alles in einem neuen, schönen Haus, das vor kurzem noch Disco und Café war; ganz nah zum zentralen Albertplatz.

Wie schon an den anderen Orten, wo „Hasan und die Enkel“ zu Gast war, ist auch in Dresden die Ausstellung um Säulen erweitert, die Dresdner Themen aufgreifen, wie die Vertragsarbeiter in der DDR – das Pendant zu den Arbeitsmigranten in der alten Bundesrepublik -, zu Aktivitäten der Kooperation mit Madagaskar als ein Beispiel, wie wechselseitig Respekt und Verständnis wachsen können, und zur Arbeit mit Geflüchteten im Stadtteil. Während der Dauer der Ausstellung wird es an jedem Samstag eine Begleitveranstaltung geben. Weil es diese Kombination gibt, heißen Ausstellung und Begleitprogramm: Hasan und die Enkel – Zusammenleben in Dresden.

Eröffnet werden Ausstellung und Weltclub am Samstag, den 5. Mai 2018, um 11 Uhr.

Übrigens: In der Königsbrücker Straße ist der Dichter Erich Kästner geboren und aufgewachsen. Es war seine Straße. Sie mündet in den zentralen Albertplatz. Dort hatte der reiche Onkel von Erich eine Villa, die heute das Kästner-Museum beherbergt. Dort saß der kleine Erich auf der Mauer, um dem faszinierenden Großstadtleben auf dem Platz zuzuschauen. 1928 formulierte Kästner in seinem berühmten Gedicht „Kennst Du das Land?“ eine Möglichkeit für Deutschland, die aktuell bleibt: „Es könnte glücklich sein. Es könnte glücklich sein und glücklich machen!“

Einige Schritte entfernt, zwischen dem Albertplatz und der Hauptstraße, kommt man auf den Jorge-Gomondai-Platz. Er erinnert an den Mosambikaner Jorge João Gomondai, der ganz in der Nähe am 6. April 1991 starb. Die Ermittlungen führten zur rechtsradikalen Szene. Die jugendlichen Täter hatten Gomondai gehetzt und zum Sprung aus der fahrenden Straßenbahn gezwungen.

Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag von 10:00 bis 16:00 Uhr, Mittwoch und Freitag von 10:00 bis 21:00 Uhr, Samstag von 12:00 bis 16:00 Uhr und Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr. An jedem Samstag: 19:00 bis 21:00 Uhr Veranstaltung und ab ca. 21:00 Uhr interkulturelle Musik-und Tanznacht.

Bitte entnehmen Sie weitere Details aus dem Flyer.

WK 18.4.2018

Veröffentlicht in Blog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.