Die Aus­stel­lung

Wichtig

Der Ausstellungsteil im Hoesch-Museum ist seit dem 29.02.2016 beendet. Die Stationen sind danach auf Wanderschaft gegangen. Zuerst der Umzug zum Haus der Vielfalt, dann Hagen und nun nach Neuss am Rhein.

Die Ausstellung wird in Neuss im Rathaus bis zum 04. Mai 2017 zu sehen sein.

Das Konzept

Zwei Blickrichtungen werden zueinander in Beziehung gesetzt:

Dazwischen die Generation der Söhne und Töchter, die Eltern der Enkel.
Hasan, seine Frau und seine Kinder und Verwandten und die jungen Leute aus der Enkelgeneration sind die Gesichter der Ausstellung.

Die angeworbenen männlichen Arbeitsmigranten, für die „Onkel Hasan“ steht, ergeben nicht das ganze Bild der Einwanderung.

Neben den Ange­worbenen gibt es die nicht Ange­worbenen, die Arbeits­mi­gran­tinnen, die Flüchtlinge.

Nicht nur aus der Türkei, sondern aus vielen Ländern der Welt.

Die Generation der Enkel ist vielfältig geworden, in jeder Hinsicht.

So vielfältig wie Dortmund, eine Stadt, die dabei ist, sich selbstbewusst als Einwanderungsstadt zu verstehen.

Jede der 10 Stationen an den beiden Standorten Hoesch-Museum und Haus der Vielfalt erzählt Geschichten, zeigt Hintergründe und gibt Hinweise und Kommentare zum Weiterdenken.

Im Hoesch–Museum:
Onkel Hasan, angeworben 1964

Die 10 Stationen

Station  1:  Hasan K: Arbeitsmigrant der 1. Generation

Hasans Biografie wird vorgestellt und in den Kontext der neueren Migrationsgeschichte Deutschlands gestellt. Zahlen und Fakten zur Arbeitsmigration und politische Dokumente markieren den Hintergrund; Dokumente zu Rückführungsaktionen verweisen auf die unsichere Integration.

Station  2:  Anwerbung, oder: der schwierige Weg nach Deutschland

Hasan wurde 1964 in der Türkei angeworben. Anwerbung war ein „klassisches“ Tor nach Deutschland, in einer Reihe von Ländern. Dokumente zeigen, wie die Anwerbung z.B. in Istanbul vonstatten ging. Angeworbene Arbeitsmigration ist aber keineswegs die einzige Migration. Hierzu werden Fakten und Beispiele präsentiert.

Station 3: Ankunft in einer fremden Welt

Aus Hasans Familie wird berichtet, wie die Ankunft erlebt wurde. „Ankunft“ wurde zur symbolischen Situation für die Fremde und die Fremden, die die öffentliche Wahrnehmung von Migration stark prägte. Fotos und Filme sind wichtige Medien hierfür. In einer Leseecke findet sich Ankunftsliteratur.

Station 4: Die Arbeit

Hasans Arbeitsplatz ist eine Haspelmaschine in der Federnproduktion in Hohenlimburg. So, wie der Haspel das Arbeitsleben von Hasan dominierte, zeigt sie ein Film auf Großleinwand „in Aktion“. Interviews, Fotos und Objekte aus dem damaligen Hoesch-Werk (heute: ThyssenKrupp) machen die damalige Arbeitssituation anschaulich. Statistiken geben einen Überblick über die Entwicklung der Beschäftigung von Arbeitsmigranten. Proteste und Streiks kommen auf; Filmausschnitte dokumentieren dies. Eine Säule erinnert an Prof. Peter Kühne, der sehr frühzeitig auch in den Gewerkschaften auf eine größere Aufmerksamkeit gegenüber Migranten und Flüchtlingen hingewirkt hat.

Station 5: Hoesch: Das Unternehmen & die Arbeitsmigration

Auch bei Hoesch wurden Arbeitsmigranten beschäftigt, allerdings weit mehr in den Verarbeitungsbetrieben als in den Hüttenwerken. Fotos und Interviews zeigen Arbeitsplätze, an denen Arbeitsmigranten tätig waren. Rückführungsaktionen aus anderen Stahlunternehmen werden dokumentiert: sie machen deutlich, dass damals der Einsatz von Arbeitsmigranten immer „auf Zeit“ gedacht war. Artikel aus der Hoesch-Werkzeitung Werk&Wir dokumentieren, wie das Unternehmen „seine“ Gastarbeiter gesehen hat. Eine Säule erinnert an die Aktion „Mach meinen Kumpel nicht an“.

Station 6: Auch bei Hoesch – aber anders. Die nächste Generation

Einer von Hasans Söhnen hat bei Hoesch gelernt und arbeitet heute bei ThyssenKrupp als Ingenieur. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie sich mit der sogenannten 2. Generation die Situation der Beschäftigten „mit Migrationshintergrund“ zu verändern beginnt. Am Beispiel von ThyssenKrupp und durch Interviews mit Personalverantwortlichen und Betriebsräten wird geschildert, wie es heute aussieht. Die 2. Generation wird oftmals als „zerrissen“ zwischen der Herkunft der Familie und dem Hiersein in Deutschland dargestellt. Romane und Autobiografisches von Autoren aus der 2. Generation vermitteln ein sehr differenziertes Bild.

Station 7: Erzincan – so weit weg

Hasan stammt aus einem kleinen Dorf in der Region um Erzincan in Ostanatolien, gute 3.500 Kilometer entfernt. Dort sind seine Frau und er auch auf eigenen Wunsch beerdigt. Dokumente, Objekte und Interviews zeigen, wie der Kontakt gehalten wurde. Übrigens gingen auch Frauen als Arbeitsmigrantinnen und die Männer blieben. An Beispielen anderer und anhand von Dokumenten und Literatur wird den Folgen der Familientrennung nachgegangen. „Kofferkinder“ sind hierfür ein Stichwort.

Station 8: Sich Einrichten

Sich Einrichten am neuen Ort, das war zunächst des Provisorium der Gastarbeiterheime. Schnell wurde deutlich, dass der Aufenthalt länger sein würde. Irgendwann kommen Frau und Kinder nach und die eigene Wohnung in Dortmund wird zum Bezugspunkt für andere Familienmitglieder, die auch nach Deutschland kommen. Interviews, Dokumente und Objekte geben einen Eindruck. Hintergrundinformationen erläutern den Aufbau der Einwanderung. Die Eingewanderten schließen sich zusammen, Vereine entstehen. Eine Säule zeigt dies am Beispiel des Dortmunder „ Vereins für Internationale Freundschaft“.

Station 9: Dortmund: Immer noch vertraute Fremde?

Hasan und seine Familie sind auch ein Beispiel dafür, wie Dortmund zur Einwanderungsstadt wird und was dies bedeutet. Ein Aspekt hiervon ist auch: immer mehr Eingewanderte kommen ins Rentenalter, werden alt. Hintergrundinformationen zeigen die soziale Brisanz. Vor welchen Herausforderungen steht Dortmund als Einwanderungsstadt? Und wie geht sie damit um? Eine Säule informiert über das Kommunale Integrationszentrum und den Integrationsrat.

Station 10: Drei Generationen

Diese Station bildet die Klammer zum zweiten Ausstellungsteil. Enkel blicken auf das Lebensmodell der Großeltern und Eltern und vergleichen dies mit ihrer eigenen Art, ihr Leben zu führen. Ergebnisse aus Studien zu den verschiedenen Generationen werden zitiert. In einem angrenzenden Kino-Raum können Filme, die zur Ausstellung passen, geguckt werden. Die Ausstellungsmacher äußern sich zu ihrem Ausstellungskonzept und zu den Fallstricken einer Ausstellung über Einwanderung. Schließlich kann man an einer Säule, die wie eine Jukebox funktioniert, mit dem Soundtrack der Einwanderung im Ohr diesen Ausstellungsteil verlassen.

Die thematischen Säulen im Hoesch-Museum

  • Das andere Gesicht der Migration
    Flucht wird als anderes Gesicht der Migration verstanden; die Aufnahme von Geflüchteten in Dortmund ist Thema.
  • Früh an der Seite von Migranten und Flüchtlingen: Peter Kühne
    Der in diesem Jahr verstorbene ehemalige Lehrer an der Sozialakademie Dortmund wird für sein Engagement für Migranten und Flüchtlinge gewürdigt.
  • Gewerkschaften sagen: Mach meinen Kumpel nicht an
    Diskriminierung im Betrieb und außerhalb war und ist Teil der Realität in unserer Gesellschaft. Die gewerkschaftliche Aktion „Mach meinen Kumpel nicht an“ gibt Rückhalt.
  • Gemeinsam in Dortmund. Migrantenvereine verändern sich
    Mit der definitiven Einwanderung verändern sich auch die Aufgaben der Migrantenorganisationen. Heute steht gesellschaftliche Teilhabe im Vordergrund; auch für alt gewordene ArbeitsmigrantInnen der 1. Generation.
  • Einwanderung in der städtischen Politik: Integrationsrat und Kommunales Integrationszentrum
    Städtische Politik muss mit der Tatsache der Einwanderungsgesellschaft positiv gestaltend umgehen. Integrationsrat und Kommunales Integrationszentrum sind zwei Instrumente.
  • Sich Verständigen: Sprache
    Die pragmatische Nutzung der deutschen Sprache wird für die Bewältigung des betrieblichen und außerbetrieblichen Alltags wichtig und steht in einem Spannungsverhältnis zur Pflege der Herkunftssprache.

Im Haus der Vielfalt:
Die Generation der Enkel, aufgewachsen in Dortmund

Die 10 Stationen:

Station 1: Die Generation der Enkel

Eine Serie von acht Portraits aus der Generation der Enkel eröffnet die Ausstellung im „Haus der Vielfalt“. Diese jungen Leute haben aktiv an der Gestaltung dieses Ausstellungsteils mitgewirkt. Die Serie zeigt zugleich, wie vielfältig diese Generation der in Deutschland Aufgewachsenen ist. Ihre Familien kommen aus der Türkei, aus Sri Lanka, aus Palästina, aus Nigeria…Diese Acht stellen sich vor mit dem, was sie machen, woher ihre Familie kommt, was ihnen wichtig im Leben ist. Aber: Einwanderung hört nicht auf: junge Flüchtlinge müssen gut ankommen. Darauf wird schon an dieser Stelle hingewiesen. Statistiken und Dokumente geben einen Eindruck zur Sozialstruktur der verschiedenen Generationen. Schließlich präsentiert eine Säule, die wie eine Jukebox funktioniert, den „Sound der 3. Generation“, mit dem im Ohr der Weg durch diesen Ausstellungsteil beginnen kann.

Station 2: Als wir Kinder waren

Die jungen Leute, die das Gesicht dieses Ausstellungsteils sind, erinnern sich an ihre eigene Kindheit. Dies gibt Gelegenheit, Statistiken und Dokumentationen zu präsentieren, die das Aufwachsen in Deutschland beschreiben. Neben Problemen und Schwierigkeiten, die sich zeigen, und dem Hinweise auf Kinderrechte, werden positive Beispiele erfolgreicher stadtteilbezogener Arbeit mit Kindern aus Familien mit Einwanderungsgeschichte gestellt. Auf einem Bildschirm laufen Filme, die zusammen mit Kindern im VMDO produziert wurden.

Station 3: Bildung und Beruf

Die Stationen 3 bis 6 nehmen Aspekte zur Lebenswirklichkeit der Generation der Enkel auf. Deshalb gehören sie auch eng zusammen. „Bildung und Beruf“ geht wieder von den „Gesichtern“ der Ausstellung aus. Einige der jungen Leute berichten ausführlicher über ihre Situation in Bildung und Beruf. Objekte und Fotos illustrieren dies. Zum Hintergrund der Bildungs- und Berufsituation werden Statistiken aufbereitet. Kritisch wird auf riskante Übergänge in den Bildungsbiografien verwiesen und dies besonders am Übergang von der Schule in die Berufsausbildung verdeutlicht, auch mit Hinweisen auf die Dortmunder Situation.

Station 4: Männer & Frauen

Frauen & Männer, also Geschlechterrollen: das ist ein sensibles Thema, sowohl unter den jungen Leuten selbst, als auch in der Öffentlichkeit. Dem soll aber in der Ausstellung nicht ausgewichen werden. Junge Frauen berichten in Interviews über ihre Sicht und ihre Lebenskonzepte. Aus Studien werden Ergebnisse zum Selbstbild von jungen Migrantinnen und Migranten beigebracht. Den Kontroversen um „traditionelle Hochzeit“ und „Kopftuch“ wird nicht ausgewichen. Filmausschnitte zu den Themen 3 bis 6 werden auf einer Leinwand gezeigt.

Station 5: Was ich glaube, ist meine Sache. Oder?

Eine Wandzeitung, die die junge Gruppe anfertigt, zeigt unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema Religion. Haupttendenz: Religion soll Privatsache sein. Informationen beleuchten als Hintergrund Religionszugehörigkeiten in Deutschland und die gesetzlichen Grundlagen. Unter der Überschrift „Provokation Islam – Warum eigentlich“? wird auch dieser aktuell sehr kontroversen Frage nicht ausgewichen. Eine Leseecke bietet Hinweise für eine vertiefende Auseinandersetzung. Informationen über den „Interreligiösen Dialog“ in Dortmund zeigen Möglichkeiten des Miteinander.

Station 6: Diskriminierung & Rassismus: eine Alltagserfahrung?

Eine Wandzeitung, die die junge Gruppe fertigt, macht auf Situationen deutlich, in denen Diskriminierung & Rassismus erlebt wurde/erlebt wird. Statistiken und Beispiele belegen die Realität von Diskriminierung & Rassismus. Das Konzept „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ wird als ein kritischer Ansatz zur Erklärung dargestellt. Wie man sich in Dortmund gegen Diskriminierung & Rassismus wehrt und wo Interessierte mitmachen können, ist ein weiterer Schwerpunkt dieser Station.

Station 7: Wofür ich mich engagiere

Diese Station will die positive Gegenbewegung zu Benachteiligung und Diskriminierung fortführen, insbesondere durch Berichte aus der Gruppe der jungen Leute, wofür sie sich engagieren. Als Hintergrund und zur Erweiterung werden Statistiken und weitere Beispiele beigebracht. Insbesondere soll dann ein Blick auf das Engagement von jungen Leuten in Migrantenorganisationen geworfen werden: Haben die Migrantenorganisationen Nachwuchssorgen? Ändern sie ihren Charakter? Ein Beispiel ist der VMDO und hierin eine eigene Organisation junger Leute: GO interkultural. Eine Säule ist Informationen unter der Überschrift „Wo ich mitmachen kann“ gewidmet. Hier gibt es auch flyer verschiedener Gruppen.

Station 8: Heimat – was ist das?

In der Vorbereitung auf die Ausstellung hat diese Frage bei der jungen Gruppe zu vielen Diskussionen geführt. Ein Ergebnis ist eine Forderung, die auf einem Banner in der Ausstellung zu sehen sein wird: Wir fordern den Plural von Heimat! Dennoch: diese Frage führt auch zu einer Auseinandersetzung mit dem Herkunftsland der Familie: Wie wichtig ist mir dies? Wie würde ich es anderen beschreiben? Ist es für mich eine Option, dort zu leben? Hier erfolgt auch ein Blick auf die aktuellen Verhältnisse in den Herkunftsländern der Familien. Texte und Fotos sollen den Wunsch nach dem Plural von Heimat anschaulich machen. Auf Dortmund als Heimat wird in Sonderheit eingegangen. Hierzu werden auch verschiedene „Dortmund als Heimat“ – Berichte und Texte präsentiert.

Station 9: Mütter & Väter: Die zweite Generation

Auch in diesem Ausstellungsteil kommt die 2. Generation in den Blick. Diesmal aber aus der Perspektive der Kinder. Ein Videofilm zeigt ein Gespräch zwischen beiden Generationen über Lebenskonzepte, Unterschiede und Gemeinsamkeiten und über die Bedeutung, die der gemeinsame „Migrationshintergrund“ hat. Dies wird ergänzt durch eine kleine Serie von Interviews von Aktiven aus dem Haus der Vielfalt, die zwischen 40 und 50 Jahre alt sind, und die dortigen Aktivitäten mit prägen. Hinweise auf Bücher und Texte von und zur 2. und 3. Generation und eine Leseecke korrespondieren mit der Station 9 aus dem Ausstellungsteil im Hoesch-Museum. .

Station 10: Was wir von unseren Großeltern wissen

Schließlich bildet auch hier die 10. Station das Bindeglied zum anderen Ausstellungsteil. Im Zentrum steht, was die jungen Protagonisten der Ausstellung von ihren Großeltern erinnern. Sie ergänzen dies durch Fotos und Erinnerungstücke. Der Bezug zu Onkel Hasan wird bildlich und textlich hergestellt und zur Einordnung der Ausstellung werden Textausschnitte und Positionen zur Frage präsentiert: Wie wichtig ist Erinnerung? Und: Wie kann erinnert werden? Damit schließt sich auch der Kreis zu der (selbst-) kritischen Nachfrage zu Ausstellungen zur Migrationsgeschichte am Ende der Teilausstellung im Hoesch-Museum.

Die thematischen Säulen im Haus der Vielfalt

  • Sounds der Generationen
    Musik begleitet schon immer die Migration. Beispiele zeigen das. Die Sounds der Generationen „mit Migrationshintergrund“ unterscheiden sich. Sounds der 1. Generation kann man im Hoesch-Museum hören, den Sound der Jungen Gruppe hier.
  • Berufseinstiege erfolgreich machen
    Der Übergang von der Schule in die Berufsausbildung ist für viele Jugendliche aus Familien mit Einwanderungsgeschichte nach wie vor schwierig. Aber es gibt gute Beispiele der besseren Öffnung von Ausbildung für sie.
  • „Wir“ und „Ihr“
    Die Konstruktion des „Anderen“, der nicht zum „Wir“ gehört, leistet Diskriminierung und Ausgrenzung Vorschub – dies wird erläutert. Und was dagegen getan wird.
  • Mitmachen und Dabeisein
    Jugend und soziales Engagement: das muss sich nicht ausschließen. Hierfür sind nicht nur die Jugendlichen im vmdo ein gutes Beispiel. Vorenthaltene Teilhabe kann zu heftigen gesellschaftlichen Konflikten führen.
  • Geflüchtet
    Die Fluchtgeschichte eines jungen Mannes aus dem Irak zeigt eindringlich, wie wichtig es ist, hier gut aufgenommen zu werden. Menschenrechte sind unteilbar.
  • miteinander reden können
    Heute werden in Deutschland viele Sprachen gesprochen. Deutsch wird zum Mittel, überhaupt miteinander reden zu können. Aber: Die Pflege der Herkunftssprachen macht nicht nur die einzelnen, sondern die Gesellschaft reicher.